Willkommen! Jetzt kommen unsere Lieblingsblogger zu Wort: Den Anfang macht Konditor Michael. Er verarbeitet nur die hochwertigsten Produkte zu wunderschönen Kunstwerken. Erfahrt mehr über seinen Weg ins Handwerk, seinen  Blog „LAPÂTISSERIE“ und was ihn an seinem Beruf so fasziniert.

Mein Name ist Michael und ich bin leidenschaftlicher Konditor. Neben meinem kreativen Handwerk kreiere ich Rezepte für meinen Foodblog „LAPÂTISSERIE“ und arbeite mit namhaften Firmen zusammen. Wie ich meinen Weg ins Handwerk gefunden habe und was meine Pläne für die Zukunft sind möchte ich euch heute gerne mitteilen. Die grundlegende Entscheidung eine Ausbildung einem Studium vorzuziehen, kristallisierte sich während meines Abiturs heraus. Der Gedanke weitere drei Jahre lernen, einen aufgeblähten Studienverlaufsplan abzuarbeiten, erschien mir nicht die ideale Lösung für meine Zukunft.

Während viele meiner Kollegen nach dem Abitur erstmal eine Auszeit nahmen, seien es Auslandsaufenthalte oder das Freiwillige Soziale Jahr, entschied ich mich für eine Ausbildung. Mein Ziel war mir klar: Kein Stillstand.

Das Spiel mit den Aromen: Eine Ausbildung zum Konditor

Meine Klassenkameraden rieten mir zu der Ausbildung zum Konditor, da ich schon während dieser Zeit gerne gebacken habe und es liebte mit Aromen zu spielen. Damals freilich noch nicht so perfektioniert wie nach der Ausbildung. Meine Freunde fanden meine Kreationen meist lecker und freuten sich über kleine Mitbringsel von mir. Eine Ausbildung stand zu diesem Zeit nicht in Frage, doch nach dem Probearbeiten war ich wie ausgewechselt und sicher, das möchte ich machen. Ich fing als Laie bei Feinkost Käfer in München an und beendete mit Bestleistungen meine Ausbildung zum Konditor. Eine Bestätigung meiner Entscheidung.

Bis ins kleinste Detail: Herausforderung Handwerk

Handwerk, das ist für mich wichtiger denn je. Zum Beginn war ich mir nicht bewusst wie wertvoll das Handwerk ist. Wie viel Wissen würde verloren gehen, würden wir doch alle studieren? Wie viele Techniken würden in Vergessenheit geraten?

Doch damit traditionsreiche Handwerke wie das der Konditoren nicht aussterben, bedarf es der Unterstützung jedes einzelnen. Gerade die vielen jungen Konditoren bringen viel frischen Wind in das Handwerk und sind versucht es zu modernisieren. Angefangen von neuen Techniken, feineren Ausführungen usw. Es braucht keine Fertigmischungen in meinem Handwerk und auch nicht im Haushalt. Ich versuche mit allen Mitteln meinen Mitmenschen zu zeigen wie einfach man gute Kuchen und Teige herstellen kann. Diese Philosophie hab ich von Anfang an vertreten und sehe es immer noch als größte Herausforderung.

Der Traum vom eigenen Laden

In naher Zukunft möchte ich den Meister im Konditorenhandwerk erreichen, um noch mehr Fachwissen zu haben und die Möglichkeit eine eigene Konditorei eröffnen zu können. Wo ich auch schon bei meinen Plänen für die ferne Zukunft wäre: mein eigener Laden. Ein Café in dem alles selbst hergestellt wird und das Handwerk bis ins letzte Detail ausgelebt wird. Ganz ohne irgendwelche Fertigprodukte. Dann möchte ich natürlich ausbilden und mein Wissen an zukünftige Generationen weitergeben.

Der Blog: Perfekt in Szene gesetzt

In der Zwischenzeit investiere ich einen Großteil meiner Arbeit in meinen Blog, der sich voll und ganz dem süßen Handwerk widmet, wobei sich ab und zu auch ein herzhaftes Rezept findet. Mein Wissen über die Ausbildung und die Arbeit in der Konditorei teile auch regelmäßig auf meiner Seite mit. Die Rezepte, die ich kreiere entstehen oftmals innerhalb wunderbarer Kooperationen, die es mir ermöglichen mein Handwerk noch bekannter zu machen und es besser in Szene setzen zu können.

Was mir in meinem Handwerk wichtig ist? Die Zusammenarbeit mit meinen großartigen Kollegen, das kreative Arbeiten mit den hochwertigen Produkten und das Genießen, der hergestellten Kuchen und Torten. Ja auch nach all den Jahren esse ich noch liebend gerne ein Stück Kuchen.