Du willst dich für eine Ausbildung zu deinem Traumberuf oder auf ein Praktikum bewerben? Wir helfen dir, die passende Bewerbung zu schreiben! Unsere Auszubildende Dana hat sich erfolgreich auf einen Ausbildungsplatz zur Kauffrau für Büromanagement bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern beworben. Heute gibt sie dir wertvolle Tipps für deine Bewerbung.

Nice to have: das Deckblatt

Zuallererst: Das Deckblatt ist eine freiwillige Sache. Es kann dir helfen, aus dem Bewerbungsstapel herauszustechen, ist aber nicht für jeden Personaler ein Muss. Geschmackssache eben! Hier darf es – je nach Beruf – ruhig kreativ werden, aber nicht zu bunt. Da der erste Eindruck zählt, platzier dein Foto bitte genau in der Mitte oder so, dass es zum Gesamtlayout passt. Unmittelbar darüber schreibst du, auf welche Stelle du dich bewerben willst. Ebenso dürfen deine Kontaktdaten nicht fehlen, damit das Unternehmen sofort weiß, wie es dich am besten erreichen bzw. im besten Fall zum Vorstellungsgespräch einladen kann.

Jetzt wird es ernst: das Anschreiben

Achte beim Anschreiben auf Rechtschreibung und Grammatik. Am besten, du lässt am Schluss nochmal jemanden gegenlesen. Eine einheitliche Schriftart ist ebenso wichtig wie ein übersichtliches Format – wir empfehlen die Richtlinien der DIN 5008. Inhaltlich ist beim Bewerben wichtig, dass du erwähnst, wie du auf das Unternehmen gekommen bist und warum du genau dort tätig sein willst, welche Schule du besucht hast und welchen Schulabschluss du anstrebst. Zähle am Ende einige positive Eigenschaften auf, um das Unternehmen zu überzeugen und dich von anderen Bewerbern abzuheben. Beende dein Anschreiben mit einer netten Bitte um ein Bewerbungsgespräch und der klassischen Grußformel.

Wer bist du? Der Lebenslauf

Der Lebenslauf kann wieder eine Spur kreativer gestaltet werden – am besten passend zum Deckblatt, wenn du dich für eines entschieden hast. Am einfachsten ist der Lebenslauf in einer eingefügten Tabelle; hier gliederst du einzelne Punkte wie persönliche Daten, schulische Ausbildung, Praktika, sonstige berufliche Erfahrungen und Qualifikationen sowie deine Interessen. Wichtig ist hier, dass keine zeitlichen Lücken zu sehen sind.

Ab zum Fotografen: das Lichtbild

Für dein Bewerbungsbild solltest du unbedingt zum Fotografen gehen. Der weiß am besten, wie du dich professionell in Szene setzt. Achte beim Styling darauf, dass du deinem Stil treu bleibst.

Altbewährt: die Bewerbungsmappe

Auch hier kannst du wieder eine farbige Mappe nehmen und sortierst alle Blätter sowie deine Zeugnisse und Zertifikate ein. Ganz wichtig: Wenn ein Unternehmen ausdrücklich eine Bewerbung per Mail wünscht, bewirb dich unbedingt online! Inzwischen ziehen viele Bewerber die Online-Bewerbung vor – geht einfach schneller. Wer jedoch gerne etwas zum Anfassen hat oder aus der Masse der E-Mail-Bewerbungen herausstechen will, sollte auf jeden Fall traditionell zur Bewerbungsmappe greifen.

Noch Fragen rund ums Bewerben? Dann schreib uns gerne ins Kommentarfeld!