„Du bist immer draußen an der frischen Luft und siehst, was so los ist“, beschreibt der 19-Jährige Denis seinen Traumberuf Dachdecker. Er ist mittlerweile Geselle bei der Dachdeckerei Spindler  in Ingolstadt. Im nagelneuen 360 Grad-Video ist er für einen Tag in die Rolle eines YouTubers geschlüpft und stellt euch seinen Beruf vor. Es geht auf das Dach der Saturn Arena in Ingolstadt. Ganz schön weit oben! Keine Sorge: Denis hat eine Sicherheitsausrüstung dabei! Bevor es aber in schwindelerregende Höhe geht, hat er uns noch ein paar Fragen zu seinem Beruf beantwortet. Eine Karriere als YouTuber kann sich Denis nicht vorstellen, aber er hatte seinen Spaß beim Videodreh.

Wie bist zum Beruf des Dachdeckers gekommen?

Über meinen Onkel, der ist auch Dachdecker. Als meine Familie vor einigen Jahren ein Haus gebaut hat, habe ich mitgeholfen und das hat mir sehr viel Freude bereitet. Später ging es dann für mich zum Praktikum zur Dachdeckerei Spindler, wo ich auch meine Lehre gemacht habe.

Was macht ein Dachdecker den ganzen Tag?

Zunächst trifft sich das Team morgens in der Firma, der Chef sagt an, welche Arbeiten anliegen und dann geht es schon los auf die Baustelle. Dort arbeiten wir an Steil- oder Flachdächern, so bis 16:45 Uhr und dann geht es wieder zurück. Wenn es sehr heiß ist, empfehle ich viel zu Trinken, ab und zu eine Pause einzulegen: Wir beginnen dann mit der Arbeit meist etwas früher.

Was machen Dachdecker im Winter?

Da geht wenig, denn wenn auf der Baustelle alles gefroren ist, können wir nicht arbeiten. Aber natürlich kümmern wir uns dann auch um Notfälle und als Azubis konnten wir die Zeit nutzen und wir haben bei uns in der Spenglerei sehr viel für die Gesellenprüfung geübt.

Welche Fähigkeiten sollte ein Dachdecker haben?

Unbedingt schwindelfrei sein, gerne und immer im Freien arbeiten, handwerklich tätig sein wollen und Spaß an der Arbeit haben. Man muss nicht Klettern können und sichert sich natürlich entsprechend ab, je nach Baustelle und je nachdem, welche Tätigkeit man ausführen muss. Wer als Jugendlicher diesen Beruf erlernen möchte, sollte auch flexibel sein, denn auf der Baustelle dauert es manchmal länger, wenn eine ganz bestimmte Aufgabe noch fertig werden muss. Manchmal lohnt es sich nicht, das am nächsten Tag wieder anzufangen.

Kein alltäglicher Job

Eine Ausbildung zum Dachdecker ist wirklich alles – nur nicht langweilig. Wenn ihr mehr über den Beruf des Dachdeckers wissen möchtet oder euch generell über das Handwerk informieren möchtet, schaut doch einfach in unser Berufe-Wiki!