Eistee, Cola, Eiswürfel, Wasser, Saft literweise: Auch wir von der Blogredaktion brauchen in diesen Tagen etwas Kaltes zu Trinken und ganz viel Abkühlung. Eher umgekehrt hat es meine Kollegin Nadine Appelt von der Galerie Handwerk gemacht: Sie zog sich bei heißesten Temperaturen einen koreanischen Hanbok an und verfolgte so „eingepackt“ die Teezeremonie der Keramikerin Shoko Ishioka. Sie verrät euch alles zur Keramiker Ausbildung. So eine Teezeremonie ist normalerweise streng geregelt und dauert, aber keine Sorge, das sparen wir uns an dieser Stelle :-). Das Geschirr für die Teezeremonie hat die Keramikerin  Shoko Ishioka teilweise selbst gefertigt oder es handelt sich um die  Stücke anderer Keramiker, die  in der Galerie Handwerk ausgestellt sind. Am besten, ihr kommt noch bis zum 24. Juli vorbei und schaut es euch an.

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Keramiker: Eine solide Ausbildung im Handwerk trifft Abwechslung

Ganz klar, für den Beruf als Keramiker solltest du Liebe und Hingabe zum Beruf Keramiker mitbringen. Kreativität, Formgefühl und ein gewisser Sinn für Ästhetik sind von Vorteil. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich: Du stehst an der Töpferscheibe, brennst die Gegenstände und glasierst die Stücke. Du arbeitest mit Ton, einem natürlichen Rohstoff. Deine Einsatzbereiche sind vielfältig: Keramiker schaffen Skulpturen, Wandreliefs, Gebrauchsgegenstände wie Geschirr oder sie fertigen Kacheln für Öfen oder sie arbeiten im Bereich Baukeramik. „Jeder hat zuhause etwas aus Keramik“, sagt Ishioka, „ob das Blumengefäße oder Teller und Becher sind oder der Kachelofen bei den Großeltern. Wenn du Keramiker werden möchtest und du gerne „Matsch“ magst, dann ist es am besten, erst einmal ein Praktikum zu machen.“

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Keramik Ausbildung: Form und Funktion für den Alltag

Und was ist jetzt mit meinem Tee? Mir war es ganz ehrlich gesagt zu heiß und deshalb hat meine Kollegin Nadine für mich probiert: „Bei der koreanischen Teezeremonie gibt es drei Aufgüsse. Der erste Aufguss ist für den Geruch, da schmeckt man noch nicht so viel, der zweite Aufguss für den Geschmack.“ Und wie hat es geschmeckt? Nadine meint, es schmeckte wie grüner Tee.

Und wer keinen Tee mag? Der kann die wunderschönen Becher der Keramiker auch für Saft, Wasser oder andere Getränke, die ihm schmecken, verwenden! 🙂 Und wenn du Keramiker werden möchtest, findest du mit dem Lehrstellenradar sehr leicht heraus, wo du dich in deiner Nähe zum Keramiker ausbilden lassen kannst. Oder du fragst dort einfach mal für ein Praktikum nach. Weitere Infos zur Keramiker Ausbildung findest du in unserem Berufe-Wiki. Und wer wissen möchte, was im internationalen Kunsthandwerk los ist, der kommt in der Galerie Handwerk in München vorbei: Die nächste Ausstellung „Kunsthandwerk aus Belgien“ beginnt am 9. September.