Bei Teresa kam alles ganz anders als geplant. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für ein Studium der Sozialen Arbeit, denn das wollte sie schon immer machen. „Das Studieren hat mir aber keinen Spaß gemacht“, sagt sie. Doch was nun?  Durch eine Freundin, die selbst eine Lehre angefangen hatte, kam sie auf die Idee, Augenoptikerin zu werden. „Dann ging es ganz schnell“, sagt Teresa.“ Ich habe mich beworben und zwei Wochen später hatte ich einen Lehrvertrag in der Tasche.

Wollt ihr auch Augenoptiker werden? Dann lest Teresas Tipps!

Die Ausbildung macht sehr viel Spaß. Du kannst handwerklich arbeiten und bist gleichzeitig nah dran an den Kunden. Es macht mich stolz, wenn ein Kunde sich für die Brille entscheidet, die ich ihm vorgeschlagen habe. Meistens ist es übrigens gleich das erste Modell. Natürlich brauchst du bei schwierigeren Kunden Geduld.

Wenn Du einen Sinn für Mode hast, bist du in diesem Beruf genau richtig. Du solltest ein Gespür dafür haben, was gut aussieht. Derzeit sind zum Beispiel bei den Brillen wieder runde Formen angesagt. Aber am wichtigsten ist, dass die Brille zum Kunden und natürlich zu seiner Kopfform passt. Das lerne ich in der Ausbildung.

Handwerkliches Geschick ist wichtig. Du hast es auch mal mit winzig kleinen Schräubchen zu tun. Mir macht das Arbeiten an den Brillen und Gläsern viel Spaß: Es ist so vielseitig! Die Arbeit reicht von kleinen Reparaturen bis zum Schleifen der Brillengläser.

Neben dem Arbeiten in der Werkstatt bist du auch im Laden tätig. Das bedeutet morgens die Verkaufstische vorzubereiten und später die Kunden zu beraten. Wir lernen in der Ausbildung, was wem steht, aber wir kennen natürlich auch die aktuellen Trends. Die Brille ist schließlich ein superwichtiges Accessoire, das man sofort sieht.

Du bekommst auch viel Wissen rund um die Anatomie des Auges. Daneben bekommst du auch spezielles mathematisches und physikalisches Wissen rund ums Auge.

Welche Brille muss es im Sommer sein?

Ach so Teresa, noch eine Frage: Jetzt kommt endlich der Sommer! Was setzen wir uns da für eine Brille auf die Nase? Über die aktuellen Brillentrends informiert Teresa übrigens auch im Blog der Optikmeisterei.

„Auf jeden Fall eine Sonnenbrille mit CE-Kennzeichnung tragen, damit die Augen auch wirklich vor den schädlichen UV-Strahlen geschützt sind. Angesagt sind in diesem Sommer voll verspiegelte Brillen in den buntesten Farben, zum Beispiel in Silber, Rot, Grün oder Gold.“ Und was passt zu welchem Gesicht? „Runde Brillen zu eckigen Gesichtern, das passt auch gut, wenn du ein eher herzförmiges Gesicht hast. Wer eher der rundliche Gesichtstyp ist, kann sein Gesicht mit asymmetrischen Formen strecken. Am besten ihr lasst euch da beraten und schaut mal beim Augenoptiker vorbei.“

Fotos: © Eva Trummer, Optikmeisterei