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Kfz-Mechatroniker Jimmy Pelka gibt Vollgas! Er tunt Autos für Kinofilme.

Kfz-Mechatroniker Jimmy Pelka, hat für einen der erfolgreichsten Kinofilme „Fast & Furious 7“ die Autos getunt. Nach der Schule wollte Jimmy Radio- und Fernsehtechniker werden. Jedoch brach er seine Ausbildung ab und kam über Umwege zu einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in einer Tuningfirma.

2008 machte er sich selbstständig und es dauerte nicht lang, da gründete er mit seinem Partner Salah Alamoudi 2010 die PP-Performance GmbH mit über 20 Standorten weltweit.

Wie war es für dich, für „Fast & Furious 7“ die Autos zu tunen?

„Ich bin froh, diese einzigartige Chance bekommen zu haben.“ Zu Beginn war noch nicht klar, wo der Film gedreht wird. Drei Länder waren in der näheren Auswahl, unter anderem Deutschland und Abu Dhabi, in denen PP-Performance Werkstattstandorte hat. „Als die Filmproduzenten zu Besuch kamen, haben wir ein kleines Event veranstaltet. Als klar war, dass der Dreh in Abu Dhabi stattfindet, hat PP-Performance dann knapp 30 Fahrzeuge getunt und den Filmproduzenten zur Verfügung gestellt. „Viele Autos waren unsere eigenen oder die von Freunden und Bekannten.“

Was ist es für ein Gefühl, ein Auto zu tunen?

„Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Mir gefällt, wenn ich sehe, was zum Schluss rauskommt. Wie viel mehr Leistung wir erzielen. Und das Beste ist natürlich, wenn sich der Kunde freut und mit einem Lächeln vom Hof fährt.“

Tuningspezialisten und Kfz-Mechatroniker machen da weiter, wo die Hersteller aufhören.

„Die meisten Leute heutzutage legen mehr Wert auf Leistung und das Understatement. Denn die Autos sehen ja bereits verdammt gut aus.“ Zudem ist alles durch eine Software gesteuert, die vor allem die Leistung begrenzt. Klar spielt die Hardware (alles was die Mechanik betrifft z.B. Auspuffanlage oder Turbolader) ebenfalls eine Rolle. „Das wichtigste ist allerdings, dass man weiß, wie ein Motor funktioniert. Sonst kann man nichts an der Software ändern.


Claudia Peteranderl | 30. November 2018


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Kraftfahrzeugmechatroniker/-in
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