Kennt ihr das? Morgens klingelt der Wecker … schon wieder Zeit aufzustehen und los geht der Tag. Heute geht es in die Werkstatt: Julius macht eine Lehre als Uhrmacher und nimmt euch mit an seinen Arbeitsplatz…

Julius lernt bei der Erwin Sattler GmbH & Co. KG, die Tisch- und Wanduhren produziert. Diese kostbaren Uhren finden sich dann in Büros und als Innenausstattung für Luxus-Häuser und Wohnungen. Besonders beliebt sind die Präzisionsgeräte bei chinesischen Kunden. Die Firma hat sogar eine extra Web-Seite auf chinesisch. Julius ist bei der Arbeit: Sein typisches Werkzeug: Uhrmacherschraubendreher, Pinzette und die Uhrmacherlupe. „Wer den Beruf des Uhrmachers lernen möchte, sollte gerne genau und ordentlich arbeiten“, sagt Julius.

Uhrmacher: Wunderschön und traditionsreich

„Gute Mathe- und Grundkenntnisse in Physik sind auch von Vorteil“ beschreibt Julius die Voraussetzungen für den Beruf des Uhrmachers. Er hat den Beruf über ein Schulpraktikum kennen und schätzen gelernt. „Ich hatte über den Beruf Uhrmacher gelesen und habe mir einen Praktikumsplatz gesucht. Das hat ewig gedauert, aber ich habe gewusst, diesen Beruf möchte ich unbedingt lernen und nichts anderes.“

 Sinn für Feines

Jeder Tag sieht im Berufsleben des 18-Jährigen anders aus: „Das ist das Schöne an meinem Beruf“. So baut er in vom Schreiner gefertigte Holzgehäuse Tischuhren ein. Die Firma stellt aber auch Schiffsuhren und Präzisionsinstrumente für Yachten her, die auf See natürlich absolut zuverlässig funktionieren müssen.

Berufsschule im Block

„Wir lernen in der Berufsschule viel über die Hintergründe, viel Theorie und Technik, aber auch Geschichte, das macht mir viel Spaß“, sagt Julius. Der Berufsschulunterricht findet blockweise in Würzburg statt. Hier lernt er Uhrmacher-Auszubildende aus vier Bundesländern kennen.

Wenn Du dich über den Beruf Uhrmacher informieren willst, schau doch mal ins Berufe-Wiki. 

Fotos: © Erwin Sattler GmbH & Co. KG