Es gibt Leute, die essen sogar ihre Wiesn-Lebkuchenherzen! Und die Römer glaubten angeblich, dass Lebkuchen magische Kräfte haben und fanden die Honigkuchen auch sehr lecker. Wir sind auch große Lebkuchen-Fans. Habt ihr heuer schon Lebkuchen gegessen? Für euch haben wir in die Backstube von Lebkuchen Schmidt geschaut und erfahren, wie hier die leckeren Köstlichkeiten entstehen.

Wenn im Spätsommer in den Läden die ersten Lebkuchen vor uns liegen, haben wir immer das Gefühl, wie es gibt schon Lebkuchen? Das wird auch immer früher. Nein! Dem ist nicht so. Die Lebkuchen kommen jedes Jahr immer zur gleichen Zeit und mit der gewohnten Qualität frisch in die Läden. Jetzt schon einmal einen herzlichen Dank an die Konditoren – hmmm! 🙂 Es geht nichts über einen frischen Lebkuchen, oder?!! 🙂

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„Wir produzieren ganzjährig frisch unsere Lebkuchen, da wir Festläden in Nürnberg, München, Stuttgart und Frankfurt haben. Diese sind das ganze Jahr über geöffnet und bieten Lebkuchen an. Ebenso bieten wir einen Online-Versand an. Aber die Hochsaison startet bei uns Mitte Oktober.“

Woraus besteht ein Lebkuchen? Die Konditoren von Lebkuchen Schmidt sagen: „Ein Lebkuchen besteht hauptsächlich aus Mandeln, Nüsse, Honig, Zucker und Mehr sowie viele köstlichen Gewürzen, die nach einem sorgsam gehüteten Rezept hergestellt werden.“ Tja, das Rezept konnten wir ihnen leider nicht aus der Nase ziehen. Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Arten von Lebkuchen: braune Lebkuchen und Oblatenlebkuchen. Der Nürnberger Lebkuchen ist der bekannteste und ein Oblatenlebkuchen! Lebkuchen des Jahres ist übrigens das „Meisterwerk 90“, mit 38 Prozent Wal- und Haselnüssen und Mandeln. Darüber kommt eine leckere Schokoglaur, fertig.

Stellt euch vor – in der Hochsaison laufen bis zu 3 Millionen Stück täglich vom Band. Hierzu werden rund 80 Tonnen Mehl/Zucker/Butter etc. verbraucht. Ich überlege mir die Rechenaufgabe, wie viele Tonnen Rohstoffe von Oktober bis Dezember zur Herstellung unserer geliebten Lebkuchen benötigt werden. Oh oh…. hoffentlich behalten die Konditoren den Überblick!

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Welche Lebkuchen esst ihr denn am liebsten? Unser Macher-Team präferiert ganz klar den Klassiker: Schoko-Elisenlebkuchen 🙂 und bei euch? Die Konditoren können tatsächlich immer noch Lebkuchen genießen.

Aber nicht nur wir lieben sie. Nein, in der ganzen Welt sind sie inzwischen beliebt und aus der Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Das exotischste Ziel bisher war das Königreich Lesotho, eine Enklave in der Republik Südafrika. Die Komoren, ein Inselstaat im Indischen Ozean der grob gesagt zwischen Madagaskar und Mosambique liegt und Guyana, ein Staat in Südamerika, der an Brasilien, Venezuela und Suriname angrenzt. Wow! Tja, auch hier weiß man die Qualität unserer Konditoren zu schätzen 🙂

Falls ihr auch das ganze Jahr über Lebkuchen essen könnt, dann liegt ihr mit einer Ausbildung zum Konditor genau richtig. Informier dich in unserem Berufe-Wiki und eine passende Lehrstelle kannst du auch noch bei uns finden. Wir drücken dir die Daumen! Und guten Appetit!! 🙂